<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>

<rss version="2.0" 
   xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#"
   xmlns:admin="http://webns.net/mvcb/"
   xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
   xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
   xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
   xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
   >
<channel>
    <title>Das Wort zur Politik - Witschaft</title>
    <link>http://www.das-wort-zur-politik.de/</link>
    <description>Mein Senf zum politischen Tagesgeschehen</description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <generator>Serendipity 1.4.1 - http://www.s9y.org/</generator>
    <managingEditor>info@das-wort-zur-politik.de</managingEditor>
<webMaster>webmaster@das-wort-zur-politik.de</webMaster>
<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 10:30:37 GMT</pubDate>

    <image>
        <url>http://www.das-wort-zur-politik.de/templates/default/img/s9y_banner_small.png</url>
        <title>RSS: Das Wort zur Politik - Witschaft - Mein Senf zum politischen Tagesgeschehen</title>
        <link>http://www.das-wort-zur-politik.de/</link>
        <width>100</width>
        <height>21</height>
    </image>

<item>
    <title>Das Ende des Friedens?</title>
    <link>http://www.das-wort-zur-politik.de/index.php?/archives/19-Das-Ende-des-Friedens.html</link>
            <category>Weltwirtschaftskrise</category>
    
    <comments>http://www.das-wort-zur-politik.de/index.php?/archives/19-Das-Ende-des-Friedens.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.das-wort-zur-politik.de/wfwcomment.php?cid=19</wfw:comment>

    <slash:comments>1</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.das-wort-zur-politik.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=19</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Sven)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Die Weltwirtschaftskrise hat uns mittlerweile (sehr) fest im Griff und ich verzichte diesmal darauf zu erwähnen, dass ich (leider) mit meinen letzten Einträgen Recht behalten habe. Die Verwerfungen der Weltwirtschaft können nur als dramatisch bezeichnet werden - weltweit brechen über alle Branchen (von den Konkursverwaltern mal abgesehen) die Umsätze dramatisch zusammen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das wird nun mindestens (!) noch bis 2010 so weitergehen, ehe sich das alles auf einem deutlichen tieferen Niveau wieder fangen wird. Dann wird ein zaghafter und deutlich langsamerer Aufschwung bei den &amp;quot;überlebenden&amp;quot; Ökonomien einsetzen und zumindest der dratische Abstieg vorbeisein.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Hoffen wir alle erst einmal, dass wir diese Zeit in Lohn und Brot überstehen - ich kenne mittlerweile schon einige, die entweder in Kurzarbeit sind, oder deren letzter Gehaltsscheck nicht mehr sicher war/ist &lt;img src=&quot;http://www.das-wort-zur-politik.de/templates/default/img/emoticons/sad.png&quot; alt=&quot;:-(&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Mal abgesehen vom Finanziellen - wie wird sich das alles politisch auswirken? Viele, sehr viele Staaten sind in den letzten Jahren gerade Dank des unglaublichen Booms schnell aufgestiegen - politische Probleme traten in den Hintergrund, solange nur jedes Jahr mehr Bürger ein neues Auto, einen neuen Flachbildschirm oder ähnliches kaufen konnten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unglücklicherweise liegt es nahe, dass uns deswegen nun bald wieder einige regionale Konflikte heimsuchen werden, bei denen Staaten mit Waffengewalt aufeinander losgehen werden, die sich durch Handel die letzten Jahre &amp;quot;zwangsweise&amp;quot; miteinander verstanden hatten. Gerade im asiatischen Raum - aktuell bedingt durch die massive Sturzhöhe besonders betroffen - brodelt da doch sehr viel.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Auch in Osteuropa möchte ich für Frieden nicht meine Hand ins Feuer legen - hier steht weniger der Krieg von Land A gegen Land B zu befürchten - vielmehr sind hier innere Unruhen und Umstürze fast schon sicher zu erwarten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Und auch auf der ganz großen Bühne ist Russland schon wieder kräftig am &amp;quot;pöbeln&amp;quot; (sorry für die Wortwahl) und wenn die kurzzeitige Ölpreisbedingte wirtschaftliche Stärke nun gerade den Abfluss hinuntergeht, so ist auch dort Gefahr im Verzug, dass man stattdessen wenigstens militärisch/weltpolitisch Stärke zeigen möchte.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 09 Mar 2009 11:30:37 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.das-wort-zur-politik.de/index.php?/archives/19-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Warum es gerade erst losgeht</title>
    <link>http://www.das-wort-zur-politik.de/index.php?/archives/18-Warum-es-gerade-erst-losgeht.html</link>
            <category>Weltwirtschaftskrise</category>
    
    <comments>http://www.das-wort-zur-politik.de/index.php?/archives/18-Warum-es-gerade-erst-losgeht.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.das-wort-zur-politik.de/wfwcomment.php?cid=18</wfw:comment>

    <slash:comments>2</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.das-wort-zur-politik.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=18</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Sven)</author>
    <content:encoded>
    
&lt;p&gt;Wer die Nachrichten und Börsenkurse der letzten Tage beobachtet hat,
der wird sich eventuell wundern, was da eigentlich gerade mit der
Wirtschaft schiefläuft.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Hatten sich nicht diverse Regierungen mit
Milliarden / Billionen (!)-Programmen daran versucht, die Katastrophe
abzuwenden und gab es nicht immer wieder Kurssteigerungen an den
Börsen, die als das Ende der Talfahrt gefeiert wurden?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Ja, dies
gehört alles (leider) zum &amp;quot;klassischen Verlauf&amp;quot; eines Absturzes der
Wirtschaft - es ist da nicht anders als im normalen Leben - himmelhoch
jauchzend und zu Tode betrübt liegen verdammt nahe zusammen. Wenn Panik
herrscht, dann schlagen gerade die Aktienkurse in beide Richtungen
extrem aus (wenn man Spekulant ist ein tolle Spielwiese übrigens).
Somit ist z. B. der Anstieg eines Börsenindexes um sagen wir 7% oder
gar 10% an einem Tag eher negativ - zeigt es doch nur die allgemeine
Nervösität.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Das wird auch wohl noch ein paar Tage so bleiben, bis
die Börse ein (tiefes) Niveau gefunden hat, wo sie sich &amp;quot;wohlfühlt&amp;quot;.
Das ist zwar für die Medien, die Börsenhändler und die Aktienbesitzer
spannend - aber ist eigentlich eher ein sekundäres Problem für uns alle.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die
Autoindustrie traf es als erste und am spektakulärsten (und, wer hat
das hier im Blog schon vorher gesagt, na...?) - aber jetzt geht die
Spirale in der echten Wirtschaft erst los. Was hatte ich die letzten
Wochen für einen Unsinn gelesen, dass es sich ja nur um eine
Finanzmarktkrise handelt und die Realwirtschaft nicht betroffen wäre -
bullshit, wenn ich das mal so hart sagen darf. Erstens war der ganze
(unnatürlich) lange, lange Boom eh nur zu einem Großteil auf dem
billigen Geld basiert, welches jetzt nicht mehr da ist und zweitens
schlägt das Pendel jetzt gleich mit voller Wucht in die andere Richtung
durch.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Jetzt gibt es nicht nur keine billiges Geld mehr, nein,
jetzt ist generell die Geldbeschaffung viel schwieriger geworden. Die
Banken haben genug Probleme zu überleben, da werden Kredite nur noch
beschränkt rausgegeben. Weiterhin ist Wirstschaft viel mehr
Psychologie, als die meisten wohl meinen. Und auch Manager haben jetzt
das Angstsparen begonnen, was wir als Konsumenten ja auch schon haben -
Investionen in neue Maschinen, Personal und ähnliches werden erstmal
zurückgestellt. Damit sinkt die Nachfrage und da ist er wieder - der
Teufelskreis, der nach unten geht...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Realwirtschaft wird es
jetzt richtig treffen - beginnend mit der Auto- und
Maschinenbauindistrie - aber sehr, sehr schnell wird der Rest folgen...&lt;br /&gt;
&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 16 Oct 2008 06:00:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.das-wort-zur-politik.de/index.php?/archives/18-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Alle in die Bunker</title>
    <link>http://www.das-wort-zur-politik.de/index.php?/archives/17-Alle-in-die-Bunker.html</link>
            <category>Weltwirtschaftskrise</category>
    
    <comments>http://www.das-wort-zur-politik.de/index.php?/archives/17-Alle-in-die-Bunker.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.das-wort-zur-politik.de/wfwcomment.php?cid=17</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.das-wort-zur-politik.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=17</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Sven)</author>
    <content:encoded>
    
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,581251,00.html&quot;&gt;Jetzt ging es ja auf einmal dann doch ganz schnell&lt;/a&gt; - &lt;a href=&quot;http://www.das-wort-zur-politik.de/index.php?/archives/16-Wo-geht-es-hin.html&quot;&gt;gerade erst&lt;/a&gt; wunderte ich mich noch, wie lange die tödliche Krankheit Weltwirtschaftskrise ausgelöst durch massive Spekulationswut und sehr verstärkt durch jahrelanges &amp;quot;weiter so, da habt ihr mehr Geld zum spielen&amp;quot;, kaschiert werden konnte - da bricht das Kartenhaus auch schon mit einem umso lauteren Knall zusammen. Gut, wenn man gerade nicht im größeren Umfang am Aktienmarkt involviert ist (mal Derivate mit Wetten auf fallende Kurse ausgenommen)...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber wie es auch bei einer klassischen Erkrankung des eigenen Körpers ist - wenn man alle vorherigen Anzeichen ignoriert und schönredet, dann wird es nachher nur um so schlimmer. Nachdem nun gerade das 700 Milliarden-Dollar Hilfsprogramm gescheitert ist (wobei ich mir noch uneins bin, ob ich darüber lachen oder weinen soll - ansonsten wäre es ja wieder nur ein weiteres Verschleppen geworden) geht es an den Börsen jetzt massiv nach unten.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wir stehen (wie ja &lt;a href=&quot;http://www.das-wort-zur-politik.de/index.php?/archives/15-Das-Ende-des-langen-Booms.html&quot;&gt;schon geschrieben&lt;/a&gt;) am Beginn einer globalen und massiven Umwälzung - und wer da am Ende als Sieger rauskommt ist &lt;a href=&quot;http://www.das-wort-zur-politik.de/index.php?/archives/16-Wo-geht-es-hin.html&quot;&gt;alles andere als sicher&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Aber mal weg von der ganzen Makroökonomie - hin zu ganz persönlichen Dingen. Was passiert nun mit dem normalen Angestellten und seinen Ersparnissen? Sparbücher und ähnliches hoffe und denke ich mal sind kein Problem (wenn doch, dann ist eh alles zu spät...), aber Aktienfonds sind jetzt eher gerade kein Quell der Freude. Dumm nur, dass auch die Arbeitsplätze jetzt sehr bald wieder massiv wackeln werden - und zwar genau die, die das Fundament der deutschen Wirtschaft betreffen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Automobilbau und Maschinenbau sind die beiden Hauptsäulen der deutschen Wirtschaft. Und bei den Autos eher die hochwertigen und teureren Exemplare. Also genau die Klasse, die einen weltweiten massiven Kaufkraftverlust als erste und stärkste merken wird. Die deutschen Autos mögen nicht schlecht sein - aber wenn das Geld knapp wird und man nicht weiß, ob man in drei Monaten noch Gehalt bekommt, kauft man dann eher mit einem langfristigen oder kurzfristigen Horizont?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und der Maschinenbau lebt davon, dass die Wirtschaft brummt und weltweit neue Fabriken aus dem Boden gestampft werden - dieses Geschäft wird jetzt auch erstmal zusammenbrechen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also was kann man tun? Dummerweise als kleines Individuum wenig - &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Angstsparen&quot;&gt;Angstsparen&lt;/a&gt; und mit aller Macht am Job festkrallen werden uns wohl die nächste Zeit begleiten - und die Arbeitslosenzahlen werden wieder hochschießen - auch und gerade in der Mittelschicht, welche Dank Hartz-IV und Co. mittelfristig in breiter Front abrutschen wird (daraus foglt übrigens dann gleich wieder ein Zusammenbruch des eh seit Jahren schwachen inländischen Marktes - Abwärtsspiralen sind schon eine fiese Sache).&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Also wie schon geschrieben: ab in die Bunker und beten - das wird keine schöne Zeit, ganz im Gegenteil... &lt;img src=&quot;http://www.das-wort-zur-politik.de/templates/default/img/emoticons/sad.png&quot; alt=&quot;:-(&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt; Ihr könnt ja mal &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Weltwirtschaftskrise&quot;&gt;auf Wikipedia nachlesen&lt;/a&gt;, was da auf uns zukommt - ich glaube begründet, dass es ähnlich schlimm werden könnte...&lt;/p&gt;
 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 30 Sep 2008 07:01:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.das-wort-zur-politik.de/index.php?/archives/17-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Wo geht es hin?</title>
    <link>http://www.das-wort-zur-politik.de/index.php?/archives/16-Wo-geht-es-hin.html</link>
            <category>Weltwirtschaftskrise</category>
    
    <comments>http://www.das-wort-zur-politik.de/index.php?/archives/16-Wo-geht-es-hin.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.das-wort-zur-politik.de/wfwcomment.php?cid=16</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.das-wort-zur-politik.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=16</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Sven)</author>
    <content:encoded>
    
&lt;p&gt;Die Wirtschaftskrise wurde noch eine Weile schöngeredet und unter
den Teppich gekehrt - aber mittlerweise sind wohl auch fast die letzten
Berufsoptimisten / Schönredner verstummt.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es steht nun eine
spannende Zeit bevor. Nicht nur, dass die Angst um den eigenen
Arbeitsplatz oder den Lebensstandard wieder &amp;quot;spannend&amp;quot; wird - nein, die
Frage ist, wie die Welt nach diesem Tief aussehen wird.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Es ist
offensichtlich, dass sich das weltweite Wirtschaftssystem in den
letzten Jahren wie im Rausch vollkommen überhitzt hat und die
Finanzwirtschaft sich in ungesunder Weise als Herren der Welt von der
Realwirtschaft abgekoppelt fühlten. Anscheinend ist diese Ära nun zuEnde - Regierungen und Wirtschaftslenker in aller Welt sind momentan sehr aktiv dabei, die Rahmenbedingungen neu zu definieren. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die
Veränderungen sind notwendig und gut auf mittlere oder lange Sicht -
aber wie schon Keynes sagte &amp;quot;on the long run we are all dead&amp;quot;. Was wird
nun passieren in den nächsten Monaten bis Jahren - wird es &amp;quot;nur&amp;quot; eine
Weltwirtschaftskrise mit all ihren hässlichen Folgen oder aber wird es
ein fundamentaler Wandel?&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Werden die großen Mächte der
Weltwirtschaft - namentlich vor allem natürlich die U.S.A. - aus diesem
Tal der Tränen weiterhin als führende Nationen hervorgehen oder aber
ist dies eine Epoche des globalen Umbruchs und andere Staaten steigen
zu Führungsnationen auf? Die Geschichte hat immer wieder gezeigt, dass
jede noch so große Vormachtstellung irgendwann ein Ende findet. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bleiben wir mal bei dieser These und stellen uns die Frage, wer die U.S.A. beerben könnte. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Da hätten wir als ersten Verdächtigen China. Dafür spricht die pure Masse an Einwohnern und damit die Größe des
Binnenmarktes. Außerdem spricht dafür, dass China in den letzten Jahren
unglaubliche Fortschritte gemacht hat. Trotzdem glaube ich nicht, dass
es China wird (jedenfalls noch nicht). Zu sehr ist China aktuell noch
der Exporteur von eher einfachen / billigen Produkten für die großen
Industrienationen. Außerdem steht China noch ein Umbruch bevor - an
irgendeinem Punkt wird das bisherige politische System sich nicht mehr
halten können, wenn der Bildungsstand ein gewisses Niveau in der Masse
der Bevölkerung erreicht hat.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Als zweier Verdächtiger wäre der
Nahe Osten zu nennen. Dafür spricht der momentane Reichtum zumindest
einiger Staaten, die ja im Geld ertrinken (namentlich natürlich Dubai).
Dagegen spricht eigentlich alles andere - außer Öl keine nennenswerten
Ressourcen und auch keine Diversifikation der Produktion. Sollte sich
der Ölpreis irgendwann mal wieder völlig beruhigen und/oder die
Alternativen durch den aktuellen Leidensdruckfertig werden, dann dürfte dies als ein Strohfeuer in die Wirtschaftsgeschichte eingehen. &lt;/p&gt;&lt;p&gt;Russland?
Auch hier hat nur der Öl-/Gaspreis ein kurzfristiges Strohfeuer
entflammt - politisches System und die immer noch mangelnde Produktion
von Gütern (Masse kriegt man dort hin - aber wie viele weltweit
erfolgreiche Marken gibt es aus Russland? Na...?). Hier kann man nur
hoffen, dass sich die Militärs nicht zu sehr mit dem Wiederaufbau alter
Machtsphären beschäftigen.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Indien? Nicht wirklich - auch hier
großer Binnenmarkt, allerdings mit massiven Problemen, da die
Bevölkerung in der Breite gar nicht vom Aufschwung profitiert. Hier
steht eher ein Rückabsturz zu befürchten...&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Und mittlerweile ist die Auswahl dann schon relativ klein - letztlich sehe ich momentan nur zwei wirklich belastbare Theorien,
wie die Weltwirtschaft in 10 oder 20 Jahren aussehen wird. Entweder
kann sich die U.S.A. wieder fangen, erfindet sich in weiten Teilen neu
und bleibt an der Spitze oder aber die Europäer, die in den letzten
Jahren wirklich viele Fortschritte gemacht haben, schwingen sich wieder
zurück an die Weltspitze.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Zusammenfassend ist mein persönlicher
Tipp (und ja, sowas hat immer was mit einer Glaskugel zu tun), dass
sich Nordamerika und Europa noch weiter annähern (vielleicht sogar ein
Binnenmarkt) und auf Basis der guten Bildung und Infrastruktur
zumindest die nächsten Jahre gemeinsam weiter den Weltmarkt dominieren
werden.&lt;/p&gt; &lt;br /&gt;&lt;a href=&quot;http://www.das-wort-zur-politik.de/index.php?/archives/16-Wo-geht-es-hin.html#extended&quot;&gt;&quot;Wo geht es hin?&quot; vollständig lesen&lt;/a&gt;
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 22 Sep 2008 19:42:00 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.das-wort-zur-politik.de/index.php?/archives/16-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Das Ende des langen Booms</title>
    <link>http://www.das-wort-zur-politik.de/index.php?/archives/15-Das-Ende-des-langen-Booms.html</link>
            <category>Weltwirtschaftskrise</category>
    
    <comments>http://www.das-wort-zur-politik.de/index.php?/archives/15-Das-Ende-des-langen-Booms.html#comments</comments>
    <wfw:comment>http://www.das-wort-zur-politik.de/wfwcomment.php?cid=15</wfw:comment>

    <slash:comments>0</slash:comments>
    <wfw:commentRss>http://www.das-wort-zur-politik.de/rss.php?version=2.0&amp;type=comments&amp;cid=15</wfw:commentRss>
    

    <author>nospam@example.com (Sven)</author>
    <content:encoded>
    
&lt;p&gt;Vor knapp einem halben Jahr begann die Krise mit den Hypothekenkrediten in den USA. Damals sagte ich zu u.a. zu meiner Frau:&lt;/p&gt;
&lt;blockquote&gt;
  &lt;p&gt;&amp;quot;In einem halben Jahr haben wir eine Weltwirtschaftskrise&amp;quot;&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt;
&lt;p&gt;Die Zeit ist nahezu um und mittlerweile sind wohl auch die letzten
Schönredner der aktuellen Lage (vielleicht mal von Merkel und Co.
abgesehen) offiziell der gleichen Meinung.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Wenn die Nachfrage in
den USA wegbricht (und wer kein Geld und kein Haus mehr hat, hat andere
Dinge im Kopf, als sich einen Blu-Ray-Player nebst Flachbildschirm zu
kaufen), so wird dies eben nicht von der &amp;quot;soliden&amp;quot; und auch &amp;quot;ohne die
amerikanischen Verbraucher auskommenden&amp;quot; Weltwirtschaft zu puffern sein.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Die Börsen handeln immer die Zukunft und wir ruckeln und momentan mit jedem Absturz erkennbar schneller &lt;a href=&quot;http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,529820,00.html&quot;&gt;nach unten&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;&lt;p&gt;Bye bye, kurzer und nicht besonders nachhaltiger Aufschwung &lt;img src=&quot;http://www.das-wort-zur-politik.de/templates/default/img/emoticons/sad.png&quot; alt=&quot;:-(&quot; style=&quot;display: inline; vertical-align: bottom;&quot; class=&quot;emoticon&quot; /&gt;&lt;/p&gt;&lt;p&gt;(Gleichlautender Eintrag ist in meinem Hauptblog zu finden)&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 21 Jan 2008 11:26:53 +0100</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.das-wort-zur-politik.de/index.php?/archives/15-guid.html</guid>
    
</item>

</channel>
</rss>