Der Spiegel nimmt sich dieser Woche eines Themas an, dass meiner Meinung nach in der Öffentlichkeit bisher zuwenig bzw. noch schlimmer aus dem falschen Blickwinkel gesehen wird.
Spätestens seit dem 11. September und dem feigen Angriff auf das World Trade Center zieht sich eine Tendenz durch viele der westlichen Staaten, die aus Sicht des demokratischen Rechtsstaates nur als bedrohlich angesehen werden kann. Stück für Stück werden Bürgerrechte immer ein kleines bisschen mehr eingeschränkt und der Staat schnüffelt immer tiefer in der ehemals heiligen Privatsphäre von uns allen.
Und das eigentlich schlimmste: viele finden diesen Preis für eine angeblich erhöhte Sicherheit nicht schlimm - "ich habe ja nichts zu verbergen". Selbst wenn das stimmen sollte (Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein...) - handelt es sich bei der Privatsphäre um eine sehr hohes und lange erkämpftes Gut unserer Gesellschaft.
Wie auch immer - mit der Terrorgefahr lässt sich momentan so ziemlich alles durchsetzen, was vor wenigen Jahren noch zu massiven Massenprotesten geführt hätte - ein paar Beispiele finden sich zusammengefasst hier bei der Stimme der freien Welt (ein Blog, das generell nicht in Euren RSS-Readern fehlen sollte).
Daher erkläre ich den aktuellen Spiegel (Ausgabe 28/2007) zur Pflichtlektüre - ich sage nur 71% der Bürger fänden einen Einsatz der Bundeswehr im Innern im Kampf gegen den Terror richtig (Seite 24 links unten).
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